Am letzten Tag unserer Rundreise gab’s das – wie wir vorher geglaubt hatten- Highlight der Reise – Chitzén Itzá. Dafür sind wir um 6 Uhr aufgestanden um den Massen zu entgehen. Schon vor der Öffnung hatten zahlreiche andere Gruppen die gleiche Idee. An einem anderen Eingang standen die Souvenirverkäufer und haben auf den Einlass gewartet. Unsere guia Diana meinte, der Ort sei mit den Worten Souvenirverkauf mit Pyramiden zu beschreiben. Das trifft es tatsächlich. Der Reiseführer schreibt, dass Chitzén Itzá die beeindruckendste Mayastätte auf der Halbinsel Yucatán ist. Im Gegensatz zu den überwucherten Städten von Palenque wirke Chichén Itzá schon fast militärisch. Schlachten und Menschenopfer sind dargestellt, die den Glauben dass die Maja ein friedliches Volk waren, Lügen strafen. Zur Tagundnachtgleiche im Frühjahr und im Herbst, das heißt am 21 März und am 21. September kommen tausende von Schaulustigen. An diesen Tagen treffen die Sonnenstrahlen so auf die Pyramide, dass ein Schatten in der Form einer Schlange entsteht, die sich die Treppen hinunter windet, um dort auf den ein gemeißelten Schlangenkopf zu treffen. In Chichén Itzá gibt es viele Beispiele für Menschenopfer In einer Mauer sind menschliche Schädel von Feinden bzw. Opfern eingemeisselt. Viele der Oofer wurden einfach in die Cenote – ein Wasserloch – geworfen. Der Verlierer des Ballspiels wurde mit zusammengebundenen Armen und Beinen von der Spitze der Pyramide gestürzt. Die interessanteste Architektur ist das Observatorium, mit dem die Maya den Himmel beobachteten.
Übrigens gibt es 3 Mayakalender, einen rituellen mit 260 Tageni, der als Entscheidungshilfe im Alltag diente. Dann noch einen Sonnenkalender mit 365 Tagen und 5 Unglückstagen am Ende einer Periode und dann noch die Kombination beider Kalender. Übringens erfanden die Maya die Zahl 0 schon 1000 Jahre vor den Europäern.








Flamingos
Anschliessend konnten wir uns im Meer abkühlen, denn in dieser Region ist es für Europäer extrem heiss (35 Grad im Schatten).Trotz der Hitze haben wir uns am Nachmittag zu einem Stadtrundtang in Mítla aufgerafft und haben der Versuchung widerstanden, am Hotelpool zu bleiben. Es hat sich gelohnt. Im Regierungsgebäude von Yucatan gibt es tolle Wandgemälde pber die Geschichte, die einmal wieder über die Unterdrückung der Maya erzählen, die bis heute andauert.Am Abend haben wir uns eine Ton- und Lichtshow über die Eroberung Méridss durch die Spanier angeschaut und dabei ein Fläschchen kühles Bier genossen, für das wir sofort einen Rüffel bekommen haben. Alkoholtrinken in der Öffentlichkeit ist in Mexico illegal. Adios Wegebier.






Mittag gegessen haben wir gleich um die Ecke. Nach dem Essen gab es ein kleines Trinkspiel – cucarracha- mit Sombrero und einem Mix aus Kaffeeliqueur und Tequila. Sehr witzig und lecker.
Jetzt hängen wir etwas abgeschlafft im Bus auf dem Weg nach Merida. Bevor ein verdientes Mittagsschläfchen einlegen können, besuchen wir bei 35 Grad noch eine Hacienda.

Anschliessend wartet der wohlverdiente Pool auf der Dachterasse des Hotels mit Sonnenuntergang.
Nach 3 Jahren wird das Ganze geöffnet und die Knochenreste werden gesäubert und in Kartons aufgehoben. Einige Schädel werden mit Haaren verziert.
Wer mal hin will:










Palenque ist natürlich auch Weltkulturerbe. Der Herrscher von Palenque, dessen Grab hier 1952 gefunden wurde, hiess Pakal. Die Grabbeigaben liegen allerdings im Museum in Mexico City.
Auch die Maya waren keine freundlichen Menschen, Ihre Feinde hatten nichts zu lachen. Im besten Fall wurde man an den Haaren gezogen wenn es schlecht lief, wurde dss Herz herausgeschnitten.
Das letzte Stück der Strasse ging direkt an der Küste entlang. Endlich wieder am Meer. Wir haben eine kleine Essenspause Pause am Strand eingelegt und den Sonnenuntergang genossen.


















Bier mit Kakaogeschmack. Sehr lecker!









