So heisst der Zug, der Los Mochis an der Pazifikküste mit der Stadt Chihuahua verbindet. Das ganze liegt im Norden, der für die Aktivitäten der Drogenmafia bekannt ist. Erreicht haben wir Los Mochis von Guadalajara über Mexico City. Der Anflug über diese mehr als 20 Mio. Stadt war schon impressionante. Weiter gings mit dem Taxi nach El Fuerte, ohne dass wir ausgeraubt wurden. In El Fuerte, wo wir übernachtet haben steht das Geburtshaus von Zorro. Das ganze ist ein Hotel – Pousada de Hidalgo- im Stil einer Hacienda, leider nicht unseres, weil es schon ausgebucht war. Am nächsten Morgen hat uns ein Sammeltaxi dann zum Bahnhof gebracht und dann kam er, der sagenumworbene Chepe. Ganz ehrlich – die Fahrt wird überbewertet und dauerte bis zu unserem Ziel inmitten des Copper Canyon viel zu lange (8 Stunden), die wir zum Teil in Erwartung spektakulärer Aussichten im Freien zwischen den Waggons verbracht haben. Ich glaube, die Dieselfahrverbote können jetzt auch nicht mehr richten, was ich durch die Chepe Lok eingeatmet habe. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Mitten im Canyon steht unser Hotel Pousada de Mirador direkt am Felsrand. Vom Balkon unseres Zimmers haben wir eine unvergleichliche Aussicht. Nur das Essen – ein Versuch vegetarisch zu bestellen- war der totale Reinfall. Wir haven neidisch und hungrig auf das Chili am Nachbartisch geguckt.




